Vertretungsplan

Änderungen im Unterrichtsverlauf finden sich unter Vertretungsplan.

Kontakt

Schiller - Schule
Waldring 71
44789 Bochum

Tel.: 0234 / 930 44 11
Fax: 0234 / 930 44 10

eMail: 169171@schule.nrw.de

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr.: 07:30-14:00 Uhr

Bewegliche Ferientage im aktuellen Schuljahr 2018/2019:

  • 04.03. (Rosenmontag)
  • 05.03. (Faschingsdienstag)
  • 06.03. (Päd. Tag)
  • 31.05. (Fr. nach Christi Himmelfahrt)
  • 12.06. (Mi. nach Pfingsten)

Auszeichnungen

Die ersten Frühlingsboten lassen sich auf dem Schulgelände blicken. Darunter befinden sich auch Neuankömmlinge, die vom Projekt der Schulhofverschönerung, sowie der Klasse 7a beispielsweise an den Eingängen zum Schulhof gepflanzt wurden. Bitte achtet darauf, wo ihr hergeht!

Inzwischen wurden auch Lichterketten und ein Sichtschutz bei den Fahrrädern installiert. Vielen Dank an die Helfer! 
(Bild St. Uhlmann)

   Am 22. Februar traten Lina Najaf und Viktoria Wolf beim Regionalwettbewerb "Jugend Forscht!"
mit dem Ergebnis ihrer einjährigen Projektarbeit im Projektkurs N.E.R.D.S der Schiller-Schule auf.
Es handelt sich dabei um eine Greifhand in Roboterarchitektur. Lina und Viktoria haben in
exzellenter Weise Prinzipien aus der Bionik genutzt, um die besten Eigenschaften mehrerer
Greifwerkzeuge zu vereinen.

NRW-Pilotprojekt: „Organspende als Thema im Schulunterricht“

2017 Organspende 1

Als ein Ergebnis der Kultusministerkonferenz des Jahres 2014 stellte die Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung fest, dass es alle Länder für wichtig halten, das Thema Organspende in der Schule aufzugreifen und ein konkreter schulischer Bildungs- und Erziehungsauftrag zur Information und Aufklärung besteht. Vom Land NRW wurde diese Empfehlung vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter zusammen mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung in Zusammenarbeit mit der DSO, der BZgA und der Techniker-Krankenkasse aufgegriffen, indem 20 BuG (Bildung und Gesundheit) -Schulen des Landes ausgewählt wurden, um innerhalb einer ersten Pilotphase die Behandlung des Themas in der Schule zu erproben. Ziel ist es, das Thema Organspende im regulären Unterricht auf der Grundlage der bestehenden Lehrpläne der jeweiligen Schulform zu integrieren und damit die Bereitschaft der Schüler*innen (= SuS) zur Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende und zum bewussten Ausfüllen des Organspendeausweises zu fördern.

Schiller-Schule als Projektschule

Die Umsetzung erfolgte an der am Pilotprojekt teilnehmenden Schiller-Schule im April 2016 innerhalb zweier UNESCO-Projekttage. Hierzu versammelte sich die gesamte Jahrgangsstufe 9 zunächst in der Aula und wurde nach einer kurzen Einführung zu Einstellung und Vorwissen zum Thema befragt. Aufgeteilt in vier Gruppen setzten sich die SuS am ersten Tag mit dem Aufbau und der Funktion der Niere sowie der Zusammensetzung des Harns auch unter dem Aspekt von Nierenschäden und deren Diagnose praktisch auseinander.

Am zweiten Tag wurden insgesamt 14 Gruppen gebildet, welche verschiedene Aspekte zum Thema Organspende zu einer Poster- und PowerPoint-Präsentation aufarbeiteten. In der Aula erfolgte dann zunächst die gegenseitige Vorstellung der einzelnen Themen und jede/r Schüler*in erhielt auf Wunsch einen Organspendeausweis.  Am frühen Nachmittag präsentierten dann die SuS der Jahrgangsstufe 9 den SuS der Oberstufe EF und Q1 ihre gesammelte PowerPoint-Präsentation, wodurch sie ihr an den zwei Tagen gesammeltes Wissen an die älteren SuS weitergaben. Auch die Oberstufen-SuS erhielten in diesem Zusammenhang Organspendeausweise zum Eintragen ihrer Daten.

Ergebnisse

Von den SuS der Jahrgangsstufe 9 besaßen vor den Projekttagen lediglich 1,3% einen Organspendeausweis. Nach den Projekttagen tragen nun 84% der SuS einen Organspendeausweis bei sich.

An der prinzipiellen Einstellung zum Thema hat sich durch die Projekttage wenig geändert, so haben vorher 62% und nachher 67% der SuS ihre prinzipielle Bereitschaft zur Organspende zum Ausdruck gebracht. Diese Werte liegen übrigens sehr nahe an dem gesamtdeutschen Wert von ca. 70%, der von der BZgA ermittelt wurde.

Von den SuS der Oberstufe hatten bereits vor den Projekttagen ca. 20% einen Organspendeausweis. Dieser Wert liegt unterhalb des gesamtdeutschen Durchschnitts von ca. 35% (vgl. BZgA). Von dieser Gruppe bekundeten ca. 70% der SuS vorab ihre Bereitschaft zur Organspende. Auch nach den Projekttagen lag dieser Wert kaum verändert bei ca. 75%.
Durch die Projekttage konnten 30% der Oberstufen-SuS animiert werden, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und ihren Willen mittels Organspendeausweis klar zu bekunden.

Fazit

SuS, die bereit sind, ein Organ zu spenden, besitzen nicht zwangsläufig auch einen Spenderausweis. Ebenso wie in der Gesamtgesellschaft, klaffen diese beiden Werte auseinander.
Deutlich wurde, dass die im Transplantationsgesetz (TPG 2012) geforderte Aufklärung der Jugendlichen durch die Krankenkassen offensichtlich nicht ausreichend greift.

Die Behandlung des Themas in der Schule erscheint daher nicht nur sinnvoll, sondern nahezu notwendig. Die Jahrgangsstufe 9 bietet sich hierbei altersgemäß an, da ab dem 14. Lebensjahr ein Entscheid gegen eine Organspende vorgenommen werden kann, und eine Auseinandersetzung mit dem Thema somit sinnvoll erscheint. Eine Informations-Veranstaltung für die Oberstufe, z. B. in Form einer Ergebnis-Präsentation durch die Jahrgangsstufe 9, erscheint in diesem Zusammenhang ebenfalls sinnvoll, da in diesem Alter (ab dem 16. Lebensjahr) auch die bewusste Entscheidung zur Organspende gefällt werden kann.

Wir werden dieses Projekt daher an unserer Schule nun regelmäßig durchführen.

Florian Schaller und Laura Wirbals

Aufnahmeort: Schiller-Schule Bochum, Bild vergrößern

Das astronomische Großereignis des Jahres 2019 hat natürlich auch keinen Halt vor der Schiller-Schule gemacht. Viele Schülerinnen und Schüler standen begeistert auf dem Schulhof und haben sich die letzte Phase der totalen Mondfinsternis angeschaut.

Im Physikunterricht, ForSch sowie im Wahlpflichtfach PIT wurden die Beobachtungen thematisiert. Immerhin ist die nächste Mondfinsternis erst wieder in 3 Jahren (hoffentlich) zu sehen.

Bilder: Stefan Uhlmann

Beschreibung der Verantwortlichkeiten im Bereich MINT-Förderung an der Schiller Schule

Die Beteiligten haben sich darauf geeinigt, die Förderung des MINT-Bereichs an der Schiller-Schule Bochum auf mehrere Schultern zu verteilen, um die verschiedenen Aspekte sinnvoll bearbeiten zu können. Insgesamt wurde eine Arbeitsgruppe aus drei Personen gebildet, die die Aufgaben wie folgt verteilt hat. Teilweise überlappen sich natürlich die abgesprochenen Zuständigkeiten, weshalb die Absprachen und Planungstreffen innerhalb der Arbeitsgruppe wichtig sind.

Maximilian Sauerwald (Biologie, kath. Religion):

Maximilian Sauerwald koordiniert die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachgruppen und gestaltet Arbeitsgruppentreffen, die alle Lehrenden des MINT-Bereichs betreffen. Im Rahmen der IST-Netzwerktreffen MINT-Macher vertritt er die Schiller-Schule. Zusätzlich ist er als Mitglied der Arbeitsgruppe Begabungsförderung für die Koordination und Konzeption der Projekte dieser Arbeitsgruppe beteiligt und vertritt in dieser Arbeitsgruppe die MINT-Fachgruppe. Gemeinsam mit anderen Lehrenden ist er an der Konzeption verschiedener MINT-Projekte beteiligt.

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Dr. Florian Schaller (Chemie, Biologie):

Als promovierter Biologe mit langer Universitäts- und Forschungserfahrung bearbeitet Herr Dr. Schaller insbesondere den Bereich Biochemie und Molekularbiologie: Hierbei ist er als Leiter und ausführender Lehrer des Schiller-MobiL (www.schiller-mobil.de) für die Einwerbung der finanziellen Mittel über Kooperationspartner und die fachliche Ausgestaltung der molekularbiologischen Forschungs- und Laborangebote verantwortlich. Gemeinsam mit anderen Lehrenden ist er an der Konzeption weiterer MINT-Projekte beteiligt.

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Dr. Sebastian Schmidt (Physik):

Als ausgebildeter Ingenieur ist Herr Dr. Schmidt für konkrete Projektgestaltungen mit Technik- und Physik-Bezug zuständig. Er vertritt innerhalb der Kooperation mit dem MINT-Büro des IST-Netzwerks die Fachgruppe Physik/Technik. Gemeinsam mit anderen Lehrenden ist er an der Konzeption verschiedener MINT-Projekte beteiligt.

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