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Schiller - Schule
Waldring 71
44789 Bochum

Tel.: 0234 / 930 44 11
Fax: 0234 / 930 44 10

eMail: 169171@schule.nrw.de

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr.: 07:30-14:00 Uhr

Bewegliche Ferientage:
04.10.2019 (nach T. d. deutschen Einheit), 24. und 25.02.2020 (Karneval), 22.05.2020 (nach Christi Himmelfahrt)

Kalender

07 Nov 2019;
12:00AM
Potenzialanalyse 8c 8d
06 Nov 2019;
12:00AM
Jgst. 9: Trier- und Straßburgfahrt
13 Nov 2019;
12:00AM
Auswertung Potenzialanalyse 8a-d
28 Nov 2019;
05:00PM - 08:00PM
Tage der offenen Tür ab 17 Uhr
29 Nov 2019;
05:00PM - 08:00PM
Tage der offenen Tür ab 17 Uhr

Vertretungsplan

Änderungen im Unterrichtsverlauf finden sich unter Vertretungsplan.
(Version für LuL).

Die Stundenverteilung Mo.-Fr.:

0. Std. 07:25-08:10 5. Std. 11:55-12:40
1. Std. 08:15-09:00 6. Std. 12:45-13:30
2. Std. 09:00-09:45 7. Std. 13:45-14:30
3. Std. 10:05-10:50 8. Std. 14:35-15:20
4. Std. 10:50-11:35 9. Std. 15:25-16:10

Auszeichnungen

Schiller Sound

100 Jahre Schiller Schule - der Sound

Zusammengestellt vom Musik GK der Q2 unter Leitung von Herrn Adam.

2019 SchillerMoBiL1Auch in diesem Jahr fand in den Herbstferien die Ferienakademie zur Erstellung von praktischen biologisch-chemischen Facharbeiten innerhalb des Schiller-MobiLs (Molekularbiologische Labor der Schiller-Schule) statt. Da sich sehr kurzfristig vor Ferienbeginn herausstellte, dass die Labormöglichkeiten innerhalb der Chemieräume aufgrund der Sperrung beider Treppenhäuser nicht genutzt werden konnten, wurde ein provisorisches Labor noch am letzten Schultag vor den Ferien in Container zwei errichtet. Sechs Schüler*innen der Biologieleistungskurse der Q1 (Leonie, Finja, Ricarda, Lisa, Marie und David) konnten so wie geplant und mit großem Einsatz ihre Forschungsfragen (s. u.) bearbeiten.

 

 

2019 SchillerMoBiL2

 

    Turm schwarz klein

MINT-Förderung an der 

Schiller Schule Bochum 

         

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Fachbezogene und überfachlicheProjekte

Kooperationen

außerhalb von Schule
    Projekte und Kooperationen
    Arbeitsgemeinschaften Laterne klein Fahrten
    AGs und Fahrten
   

Mathematik
Informatik
Biologie
Chemie
Physik

Naturwissenschaftlicher Profilunterricht

ForSCH! (5/6)
Bio-Chemie (WP2)
PIT (WP2)
Projektkurs N.E.R.D.S.(S2)

    Fachunterricht

 

MINT-Förderung an der Schiller Schule Bochum 

Projekte und Kooperationen

Fachbezogene und überfachliche Projekte

  • Schiller MoBiL
  • Ein Garten für die Schiller Schule
    Hier geht es zu den Infos über den Schulgarten
  • Erste Hilfe Schulung in Klasse 5
  • Projekttage Organspende in Klasse 9
    Die Umsetzung erfolgte im Rahmen zweier UNESCO-Projekttage. Hierzu versammelte sich die gesamte Jahrgangsstufe 9 zunächst in der Aula und wurde nach einer kurzen Einführung zu Einstellung und Vorwissen zum Thema befragt. Aufgeteilt in vier Gruppen setzten sich die SuS am ersten Tag mit dem Aufbau und der Funktion der Niere sowie der Zusammensetzung des Harns auch unter dem Aspekt von Nierenschäden und deren Diagnose praktisch auseinander.
  • Trockenmauer

    27 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis zur EF nahmen 26. und 27.4.2016 den Wiederaufbau der Trockenmauer auf dem Schulhof in Angriff, deren Vorgängerin dem Neubau der Schulmensa hatte weichen müssen.Hierzu wurden etwa 30 Tonnen Ruhrsandstein zu einem an der Basis etwa 1,5 m und an der Krone etwa 1 m breiten, halbkreisförmigen Wall geschichtet, mit einer Drainage versehen und der innere Zwischenraum mit überwiegend steinigem Erdreich verfüllt. Mit den innen gelegenen Sitzsteinen wird der Wall auch als „Freiluftklassenzimmer“ nutzbar sein.

    Unter extrem ungünstigen Bedingungen mit ständigen Regengüssen und Hagelschauern gelang in den zwei Tagen mit bewundernswert großem  Einsatz und ebensolcher  Ausdauer der beteiligten Schülerinnen und Schüler die Wiederherstellung eines wertvollen Lebensraumes auf dem Schulgelände. Ein wichtiges Ziel war dabei auch eine ökologische Aufwertung des überwiegend asphaltierten Schulgeländes der Schiller-Schule.

    Der auf diese Weise entstandene Wall wurde nach seiner Fertigstellung in den letzten Wochen mit einer Initialpflanzung aus standortgerechten, überwiegend trockenresistenten Pflanzenarten versehen, die auch unter dem Aspekt ihrer Verwendbarkeit als Untersuchungsobjekte für verschiedenste Themen-zusammenhänge des Biologieunterrichts ausgesucht wurden. Den Erwerb der Pflanzen ermöglichte eine Spende der Elternpflegschaft. Die Besiedlung durch die an den Lebensraum angepasste Fauna erfolgt in den nächsten Jahren auf dem Wege natürlicher Sukzession. Auch die Fauna wird dann Untersuchungsobjekt im Rahmen von freilandbiologischen Unterrichtsvorhaben. 

    Mittlerweile ist das Klein-Biotop nicht mehr nur Untersuchungsgegenstand im Biologie-Unterricht sondern auch prägender Hingucker auf dem Schulhof sowie gern genutzter Rückzugsraum für Schülerinnen und Schüler während der Pausen. Die Instand-Setzungsarbeiten werden von der Fachgruppe-Biologie initialisiert und dann mit Schülergruppen durchgeführt; entweder im Rahmen der UNESCO-Projekttage wie etwa 2016 oder im Rahmen von Unterrichtsprojekten wie zuletzt im Frühjahr 2019.

  • Pumpspeicherkraftwerk
  • Erweiterungsprojekt
  • Projekt Teamwork
  • Welt.Klasse

Kooperationen

  • zdi.IST Bochum
    Der Fokus liegt hierbei auf den Projekten, die in der direkten Zusammenarbeit mit dem IST.Bochum entwickelt wurden; dieser Fokus muss aber an der ein oder anderen Stelle erweitert werden, um die Gesamtentwicklung der MINT-Bildung der Schule nachvollziehen zu können. Seit 2011 ist die Schule einer der aktivsten Partner im Gebiet des zdi-Netzwerks IST.Bochum und zeigt neben dem innerschulischen Engagement auch schulübergreifende Bemühungen, um die MINT-Bildung in der Region zu verbessern
  • Zukunftsschulen-Netzwerk Technikförderung
    Im Rahmen des Zukunftsschulen-Netzwerks zur Technikförderung haben sich fünf Schulen, VertreterInnen der jeweils zuständigen zdi-Netzwerke und die Bezirksregierung Arnsberg darauf geeinigt, gemeinsam Projekte zu entwickeln und die bei selbst etablierten Projekten gemachten Erfahrungen durch Hospitationen und Erfahrungsberichte zu teilen. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten und dem Ziel der Technikförderung auch an Gymnasien findet sich die Digitalisierung hier insbesondere im Bereich der digitalen Messwerterfassung wieder.
  • Klinikum Bergmannsheil
  • Hochschule Bochum - FB Elektrotechnik & Informatik
    Besonders begabte Schüler*innen können während der Qualifikationsphase an den Klausuren des ersten Semesters teilnehmen und sich diese bereits anrechnen lassen. Bei ausreichendem Interesse der Schüler*innen bietet die Schule analog zu DELF/DELE-Vorbereitungskursen AG-Stunden an, während derer Lehrer*innen und Studierende die Lernenden unterstützen.
  • VW Infotainment
    Ziel der Kooperation ist die Vermittlung von Betriebspraktika Unterstützung und Realisierung von Schülerprojekten insbesondere zu den Themen Digitale Verarbeitung von Audiosignalen, Digitale Mikrofon-Arrays, Vernetzung digitaler Komponenten, digitale Bus-Systemen in Fahrzeugen. Im Rahmen des
    Projektkurses N.E.R.D.S. wird gerade das erste Schülerprojekt realisiert.
  • BP-Schulpartner
  • Eickhoff
  • Matthias Claudius Schule
  • Berufswahlorientiertung im MINT-Bereich

außerhalb von Schule

  • Schülerlabortage
  • (Ferien-)Akademien
  • SchülerUni
  • Wettbewerbe (z.B. Känguru, HEUREKA, Physik aktiv, FaWiS, Dr. Hans Riegel Facharbeitspreis, Jugend forscht)

AGs und Fahrten

Arbeitsgemeinschaften

  • Chemie AG
    Schon seit Jahren ist es Tradition, dass bei den Tagen der offenen Tür eine Chemie Show die Naturwissenschaften der Schiller Schule repräsentiert. Diese Show wird von den Teilnehmer*innen der Chemie AG vorbereitet und durchgeführt.
    Aber auch außerhalb der Vorbereitung auf die Show führen die Schüler*innen spannende Experimente durch oder nehmen sogar an naturwissenschaftlichen Wettbewerben teil. 
  • Fotografie AG

Fahrten

  • Jugendwaldheim in Klasse 5 und 6

    WaldarbeitSeit 2003 wird als ein Fahrtangebot der Erprobungsstufe (Jahrgänge 5/6) die Fahrt ins Jugendwaldheim Gillerberg in Hilchenbach-Lützel angeboten, die mittlerweile regelmäßig durch mehrere Kollegen durchgeführt wird. Wichtigstes Ziel der 5-tägigen Fahrt ist die Umweltbildung und das Naturerlebnis der Schülerinnen und Schüler. Neben den täglichen Waldarbeits-Einsätzen, bei denen die SchülerInnen auch die Bedienung und Handhabung forstwirtschaftlicher Werkzeuge erlernen, wird täglich ein kurzer Theorieaspekt behandelt (Altersbestimmung von Bäumen, Leistungen von Pflanzen, Tiere des Waldes, Holznutzung, …), der in den „Streifzügen“ im Wald vertieft und praktisch erfahrbar gemacht wird. Immer mit dabei: Förster und Umweltpädagoge Hubertus Melcher mit seinem Jagdhund. Auch die Freizeit darf natürlich nicht zu kurz kommen: Sie kann selbstverständlich beim im mitten im Siegerländer Wald gelegenen JWH Gillerberg im Wald verbracht werden. Auch die sportlichen Aktivitäten kommen auf dem direkt vor dem Haus gelegenen Sportplatz nicht zu kurz. Für schlechtes Wetter sind in mehreren Gruppenräumen (u.a. mit Kicker und Tischtennisplatten) viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung gegeben. Egal zu welcher Jahreszeit, das JWH Gillerberg hat bisher vielen SchülerInnen unserer Schule sehr viel Spaß und eine Menge Naturerlebnis bereitet.

    Siehe z.B. Klassenfahrt der 5d 2019
  • Hallig Hooke oder Helgoland in Q1

    Seit 2012 ist eine fünftägige Kursfahrt mit meeresökologischem Schwerpunkt auf die Hallig Hooge fester Bestandteil des Fahrtenprogramms der Schiller-Schule. Die alljährlich von den Biologielehrkräften der Schiller-Schule für die Jahrgangstufe 13 (G9)/Q1 (G8) angebotene Fahrt hat zum Ziel, den Schülerinnen und Schülern den Lebensraum Wattenmeer im gleichnamigen Nationalpark erfahrbar zu machen. Hierzu werden in Zusammenarbeit mit der auf der Hallig ansässigen Schutzstation Wattenmeer Exkursionen zu verschiedenen Aspekten der Fauna und Flora des Lebensraumes durchgeführt. Hinzu kommen praktische Experimente in den sehr gut ausgestatteten Laborräumen der Schutzstation und eine landeskundliche Erkundung der benachbarten Insel Amrum.

    Neben der Hallig Hooge als seit Jahren bewährtem Exkursionsziel für biologisch orientierte Studienfahrten in der Oberstufe an der Schiller-Schule nahm die Fachschaft Biologie im Jahre 2016 erstmals auch Helgoland als Reiseziel auf. Auch im Spätsommer 2019 wird die Fahrt die Schülerinnen und Schüler wieder nach Helgoland führen. Fünf Tage lang erkunden sie dann den Natur- und Kulturraum der einzigen deutschen Hochseeinsel. Die einmaligen Lebensräume des Felswatts, den Vogelfelsen und die vorgelagerte Düne als Rückzugsort für Tiere und Pflanzen bieten einen hervorragenden Lernraum für Naturerfahrungen aller Art. Nach den guten Erfahrungen der Pionierfahrt werden die naturkundlich orientierten Studienfahrten an der Schiller-Schule in Zukunft wechselnd nach Hooge und Helgoland durchgeführt werden.

Fachunterricht

Naturwissenschaftlicher Profilunterricht

  • ForSCH! (Klasse 5 und 6)
    Hier geht es zu den Infos aus dem Bereich ForSCH!
  • Bio-Chemie (Klasse 8 und 9)

    Die Themenkreise im Wahlpflichtunterricht Bio-Chemie wurden so ausgewählt, dass in allen Bereichen die Interdisziplinarität, also das fächerübergreifende zwischen den beiden Fächern erkennbar ist. Unter den jeweiligen Themenkreisen, die differenziert dem Curriculum zu entnehmen sind, sind Beispiele von Unterrichtsinhalten aufgeführt, an denen der biologische bzw. chemische Aspekt des Themas deutlich wird. Die Reihenfolge dieser Themen ist variabel, da z. B. auch Jahreszeiten berücksichtigt werden müssen. Sie wird durch die Fachlehrkraft entschieden, die hierbei aber ebenfalls die Möglichkeit hat, den Schülerinteressen im Sinne von selbstbestimmtem Lernen zu folgen. Die Auflistung der Themen stellt einen Maximalkatalog dar, wobei Intensität der Besprechung sowie Umfang und Anzahl der Themen je nach Vorkenntnissen, Interessen und Leistungsfähigkeit der Lerngruppe variieren können. Auch hier kann der Unterrichtende im Sinne der Lerngruppe die Unterrichtsprozesse flexibel gestalten. Thematisch ist der Kurs vielfältig angelegt, um den Schüler*innen die verschiedenen Überschneidungen der beiden Fächer zu verdeutlichen. Im Rahmen des Kurses werden natürlich auch die jeweiligen zu den Themen passenden fachspezifischen Methoden, aber auch die allgemeinen naturwissenschaftlichen Basiskompetenzen wie Protokollieren, Darstellen und Auswerten von Daten, usw. eingeübt und vertieft. Hierbei werden an entsprechenden Stellen deshalb auch die technischen Anwendungen der zu Grunde liegenden Verfahren besprochen, um im Sinne der beruflichen Bildung auch anwendungsbezogene Wissenschaften aus dem MINT-Bereich in den Blick der Schüler*innen zu heben.

  • PIT - PhysikInformatikTechnik (Klasse 8 und 9) 
    Hier geht es zu den Infos aus dem Bereich PIT
  • Projektkurs N.E.R.D.S. (Q1 und Q2)
    Hier geht es zu den Infos aus dem Bereich N.E.R.D.S.

 

Projektkurs Naturwissenschaften

Neben der Bedeutung der MINT-Fächer für das alltägliche Leben ist es gleichermaßen wichtig, moderne Forschungsmethoden, die Reflexion des naturwissenschaftlichen Erkenntnisweges und die mittlerweile besonders bedeutsame Interdisziplinarität der meisten aktuellen MINT-Themen in den schulischen Projekten herauszustellen. Zusätzlich erscheint es auf Grund der spezifischen Situation an unserer Schule geboten, vorhandene Projekte, wenn immer möglich, durch informationstechnologische Anteile zu erweitern, um unseren SchülerInnen auch im Fachgebiet der Informatik Kompetenzen zu vermitteln, obwohl das Fach Informatik erst seit dem Schuljahr 2018/19 angeboten werden kann. Als weiterer Aspekt kommt hinzu, dass durch das Konzept des Kurses die ganz konkrete Berufswahlorientierung in den MINT-Fächern aufgegriffen wird, weil die SchülerInnen auf Grund der komplexen Projektthemen und mit Hilfe des Kooperationspartners zdi.IST.Bochum an externe Institutionen herantreten können und müssen. Es ergänzt damit unsere allgemeine Berufswahlorientierung (Berufswahlsiegel seit 2007) um ein spezifisches MINT-Element.

Naturwissenschaftliche Experimentierrunde der Schiller-Schule – so wird seit diesem Jahr (2017) der naturwissenschaftliche Projektkurs unserer Schule betitelt. Das Konzept des Kurses lautet in Kurzform wie folgt: Die SchülerInnen können in frei gewählten Klein-Gruppen an selbstbestimmten Forschungsfragen arbeiten und müssen diese Arbeit adäquat dokumentieren. Diese Dokumentation erfolgt in Form einer wissenschaftlichen Facharbeit und einer Plakatpräsentation, wobei zusätzlich oder alternativ auch andere Dokumentationsformen denkbar sind, die dann den Umfang der zuerst genannten Dokumentationsformen reduzieren. Zunächst erfolgt im Kurs ein kurzer Workshop, der den SchülerInnen wichtige Prinzipien wissenschaftlichen Experimentierens (bzw. Arbeitens) nahe bringen soll, da alle Themen der großen Projekte experimentell ausgerichtet sein müssen. Hierbei wird an kleinen Projekten der Weg von der Fragestellung bis zur Auswertung der experimentellen Ergebnisse in kleiner Form durchgespielt, damit die SchülerInnen bei den großen Projekten auf die wichtigsten Schritte des naturwissenschaftlichen Erkenntnisweges vorbereitet werden: Schwerpunkte sind hierbei wissenschaftliche Redlichkeit, Reproduzierbarkeit, Fehleranalyse und -diskussion, Darstellen von Daten mit Hilfe von Tabellenkalkulationsprogrammen, Auswerten von Daten, Entwurf von Folgefragen, usw. Am Ende dieses Workshops sollen die SchülerInnen dann neben den wissenschaftspropädeutischen Anteilen auch einen ersten Schritt auf dem Weg zur Beantwortung ihrer Projektfrage gehen; dieses Vorprojekt soll nämlich einen ersten Teilaspekt der Projektfrage bearbeiten. Nachdem dieser kurze, Workshop erfolgt ist, arbeiten die SchülerInnen dann an ihren Projekten. Die Beratung durch die Lehrkräfte erfolgt im Kursunterricht und zusätzlich per E-Mail. Im zweiten Kurshalbjahr werden dann zusätzlich zur intensiven Kleingruppenarbeit an den Projekten die wissenschaftliche Dokumentation und die Plakatpräsentation auf dem Projekttag „Schillernde Projekte“ in den Blick genommen. Außerdem werden die SchülerInnen hinsichtlich verschiedener Wettbewerbsteilnahmen informiert. Da der Kurs interdisziplinäre Fragestellungen zwischen Physik, Biologie, Biochemie, Technik, Informationstechnik etc. untersucht, wird er gemeinsam von einem Biologie- und einem Physiklehrer gestaltet und zusätzlich von externen Betreuern (i.d.R. 2-3) begleitet.

Der Kurs erfreut sich bei uns an der Schule immer größerer Beliebtheit, sodass seit mehreren Jahren konsequent mindestens ein Kurs pro Kalenderjahr durchgeführt wird. Um einen Eindruck über die vielfältigen und teilweise spezifischen Fragestellungen zu bekommen, ist im Anschluss an die Erläuterungen des Projektes eine Tabelle mit den Themen der letzten Jahre aufgeführt.

Zu dem erläuterten Grundkonzept treten verschiedene Aspekte hinzu:

  • Kooperation
    • Der Kurs wird seit 2015 in Kooperation mit dem zdi.IST Bochum durchgeführt. Zunächst stellte sich diese Kooperation vor allem so dar, dass eine zusätzliche Betreuerin und sächliche Mittel zur Verfügung gestellt wurden. In den letzten Durchgängen wurde diese Kooperation noch verstärkt: 
    • Es werden nun stärker die Kontakte des zdi.IST Bochum dazu genutzt, um externe Partner zu finden, die die Projektgruppen unterstützen (Tierpark Bochum, Lehrstuhl für Sportmedizin der RUB, Lehrstuhl für Geobotanik der RUB, …). Das ist in mehrfacher Hinsicht wichtig: Zunächst haben die SchülerInnen damit bessere und vielfältigere Möglichkeiten bei der Themen- und Methodenwahl. Des Weiteren können die SchülerInnen für die Berufswahl relevante Erfahrungen sammeln, da sie Einblicke in wissenschaftliche Institute oder andere Einrichtungen erhalten.
    • Innerhalb der Schiller-Schule haben sich mehrere MINT-Projekte etabliert, die untereinander kooperieren, indem einerseits gemeinsame Anschaffungen getätigt werden (vgl. Anschaffung eines digitalen Messdatenerfassungssystems) und gemeinsame Anteile der Arbeit ausgebaut werden (vgl. z. B. MINT-Tagung an den „Schillernden Projekten“, Entwicklung gemeinsamer Projekte als Angebote für den Regelunterricht, Übergabe von Ergebnissen aus Projekten an andere SchülerInnen anderer Angebote usw.). So entwickelte der Projektkurs 2015 ein gewässerökologisches Praktikum für das Schiller-MobiL, das seither mit allen Biologie-Kursen der Q1 durchgeführt wird.
    • Das von den Lehrern Herrn Dr. Schmidt und Herrn Sauerwald entwickelte Konzept des Kurses wurde auf einem Netzwerktreffen 2016 der MINT.Macher des zdi.IST Bochum präsentiert und wird nun an einer anderen Schule des Netzwerks eingeführt.
  • Evaluation
    • Bisher wurden die Durchgänge der Projektkurse in Form von Schleifen offener Feedbackrunden evaluiert. Hierzu wurde Unterrichtszeit zum Austausch innerhalb der Schülergruppen gegeben, die dann durch Gruppensprecher anonymisiert an die Lehrenden weiter gegeben wurden. Durch die starke Offenheit des Unterrichts sind diese Evaluationen immer wieder notwendig, weil sich in den unterschiedlichen Gruppen sehr unterschiedliche Probleme ergeben. Die vorgeschlagenen Verbesserungen wurden dann nach Möglichkeit sofort im weiteren Kursverlauf oder im nächsten Durchgang umgesetzt. Beispiele hierfür wären u. a.: 
      • Umstrukturierung des Vorkurs-Workshops: Zunächst wurden kleine Projekte losgelöst vom Hauptprojekt bearbeitet. Nun sind die Vorkursprojekte angebunden an die Hauptprojekte, um damit die Dauer der Bearbeitung zu erhöhen.
      • Anzahl der Betreuenden: Der Unterricht wurde in den ersten Durchgängen durch zwei Lehrer der Schiller-Schule unterrichtet. Der Beratungsbedarf ist allerdings auf Grund der Freiheit bei der Themenwahl so hoch, dass durch die SchülerInnen weiterer Beratungsbedarf angemeldet wurde. Durch die Kooperation mit dem zdi.IST Bochum konnte zunächst dessen Leiterin Frau Dr. Meißner (seit 2015) und nun erstmalig auch ein weiterer Mitarbeiter (Herr Sebastian Klenner, Doktorand am Lehrtstuhl für Geobotanik an der Ruhr-Universität Bochum; Arbeitsschwerpunkt: Mikrobiologie) als zusätzliche BetreuerInnen gewonnen werden. Die Bezahlung erfolgt über das zdi.IST Bochum.

Mit dieser einerseits zahlenmäßigen Erhöhung ist andererseits auch die fachliche Expertise des BetreuerInnen-Teams deutlich verbreitert worden, was schon jetzt durch die SchülerInnen positiv rückgemeldet wurde. 

  • Ziel des Kurses ist insbesondere die Vermittlung von Kompetenzen rund um den naturwissenschaftlichen Erkenntnisweg. Durch die wissenschaftliche Unterstützung des Kurses durch die Ruhr-Universität Bochum können wir in diesem Durchgang eine kleine Studie zur Evaluation im Bereich der naturwissenschaftlichen Kompetenzen durchführen. Hier werden die ProjektkursschülerInnen mit anderen NW-SchülerInnen bzw. SchülerInnen mit sprachlichem Schwerpunkt verglichen. Geleitet wird diese Studie von Herrn Klenner (Lehrstuhl für Geobotanik) und Frau Dr. Rest (AG Fachdidaktik der Biologie; beide wissenschaftliche MitarbeiterInnen der Fakultät für Biologie).
  • Wettbewerbsteilnahmen
    • Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit im Kurs soll die Ausrichtung auf die Teilnahme an Wettbewerben sein. Um hier vorbereitende Schritte schon im Kursverlauf anzulegen, werden verschiedene Aspekte angestrebt:
    • Projektgruppen-Größe: Viele Wettbewerbe – insbesondere Jugend forscht – lassen nur Gruppen zu, die maximal drei Teilnehmer beinhalten. Die Gruppengröße wird deshalb auf drei SchülerInnen begrenzt.
    • Für eine erfolgreiche Teilnahme wird bei vielen Wettbewerben Wert darauf gelegt, dass methodisch differenziert und ausführlich gearbeitet wird, um Reliabilität, Validität und Objektivität anzustreben. Sowohl im Vorkurs als auch im weiteren Verlauf des Kurses versuchen die Lehrenden den SchülerInnen die praktische Bedeutung dieser abstrakten Begriffe nahezu bringen und verständlich zu machen.
  • IT

In diesem Jahr wurde darüber hinaus ein weiterer neuer Schwerpunkt gesetzt. Ziel war die Stärkung informationstechnischer Kompetenz. Bislang beschränkte sich die Anwendung der Hard- und Softwareausrüstung der Schule darauf, in der Breite bekannte Officeprodukte und Tabellenkalkulationsprogramme zum Zwecke des jeweiligen Projektes zu nutzen. Klar war jedoch auch, dass Basiskompetenzen, wie eine von Grund auf erlernte Programmiersprache, Kenntnisse in Datenakquisition, Automatisierung oder Signalverarbeitung und ähnliche IT-Fähigkeiten, in vielen Projekten von großem Nutzen wären. Die SchülerInnen würden so nicht nur schneller zum Projektziel geführt, sondern könnten dies auch viel weiter stecken und quasi "nebenher" wichtige Kompetenzen für eine spätere wissenschaftliche Laufbahn erarbeiten.

Darum werden geeignete Projekte nun mit einem RaspberryPi als vielfältig einsetzbarem Minicomputer umgesetzt. Jede Gruppe, die einen solchen Computer benutzt, kann darauf eigenverantwortliche Dateihaltung trainieren und alle für das Projekt notwendigen Programme in der Programmiersprache Python selbst erstellen (Ab dem nächsten Jahr wird Python auch im Wahlpflichtkurs Physik-Informatik-Technik (8/9) parallel zu Java gelehrt, um eine gute Basis für zukünftige Projektkurse zu legen). Von einem RaspberryPi aus können die SchülerInnen viel einfacher und direkter auf die Sensorik und Aktorik ihrer Projekte zugreifen als von einem Laptop aus.

 

2019 (die Projekte befinden sich in der Themenfindung)

  • Selbstregulierendes Flugobjekt
    (PID-Regler auf dem RPi [Rasberry Pi]; Sensorik; Aktorik)
  • Musik in und mit neuronalen Netzen
    (umgekehrte Feedforward-Backpropagation; Generative Adversarial Networks; Convolutional Neuronals Networks)
  • Konstruktion eines mechanischen Systems zum automatisierten Malen mittels einer Kugel im Sand
    (komplexe Aktorik mit dem RPi)
  • Tierskizzen und neuronale Netze - Auswertung von Einstrichtierskizzen mittels eines neuronalen Netzes
    (Generative Adversarial Networks; Data-Mining)
  • Laufstilanalyse mittels einer selbstkonstruierten Drucksensor-Sohle nebst Entwicklung eines Auswertungsverfahren der digitalen Daten
    (Sensorik und digitale Signalverarbeitung mit dem RPi)
  • Weiterentwicklung eines im Kurs 2015 konstruierten Minimal-EEGs zur Analyse schulischer Konzentration von SchülerInnen
    (Design und CAD-Fertigung von Elektronikplatinen; Entwicklung einer analogen Hochpräzisions-Verstärkerschaltung zur Spektralanalyse von Hirnstromsignalen mittels FFT-Software)
  • Entwicklung und Erstbesiedlung einer Hydroponik-Kultur nebst Gewächshaus zur Etablierung eines automatisiert kontrollierten Hydroponik-Projektes an der Schiller-Schule Bochum
    (Voraussichtlich: Entwicklung erster Ansätze zur Automatisierung der Kontrolle der abiotischen Faktoren)
  • Telemetrische Auswertung des Wildgeheges im Weitmarer Holz in Kooperation mit der THAG Bochum und der Sternwarte Bochum
    (Web-basierte Telemetrie unter Einsatz eines GSM-Senders [SigFox-Netzwerk])
  • Konstruktion eines mechanischen Trompeten-Lippenmodells orientiert an den akustischen und mechanischen Eigenschaften des Trompetenspiels - Kooperation mit VW Infotainment
    (Digitale Spektralanalyse von Schalldrucksignalen)

Im Differenzierungskurs „Physik – Informatik – Technik“ (PIT) werden Inhaltsbereiche der drei Titelfächer behandelt, die einerseits in besonderem Bezug zur Lebenswelt der SchülerInnen stehen, andererseits durch den Reiz, selber zu denken, zu handeln, zu konstruieren und zu produzieren und auch durch den Einsatz besonders interessanter Medien, Verfahren oder Vorrichtungen bereits in sich motivieren.

Ursprünglich war PIT auf einen einzigen Durchlauf mit dem Jahrgang von SchülerInnen angelegt, in dem in der Schiller-Schule die Inklusionsklasse implementiert war. (Ziel war hier, den FörderschülerInnen den Erwerb der Kompetenzen des Hauptschulcurriculums bei gleichzeitig bestehender Inklusion mit RegelschülerInnen zu ermöglichen).

Während dieses Durchlaufes zeigte sich, dass sehr viele SchülerInnen und Schüler der folgenden Jahrgänge sowie deren Eltern ein großes Interesse an einer dauerhaften Einführung eines Differenzierungskurses "PIT" im Wahlpflichtbereich II hatten. Aufgrund der breiten Basis unter SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen konnte dies durch die Schulkonferenz beschlossen werden. Gleichzeitig fand eine Erweiterung der Inhaltsbereiche um Themen aus Astronomie, Kosmologie und Kosmogonie statt. Während die SchülerInnen sich in Jahrgangsstufe 8 nun mit Themen aus Informatik und Technik beschäftigen, werden in Jahrgangsstufe 9 Sternkarte, Teleskop und Astrolabium benutzt. Inhaltliche Details für den Astronomie-Bereich werden seit dem Schuljahr 2017/18 entwickelt. 

Nach dem ersten konsolidierenden Durchlauf wurde durch hohe Anwahlzahlen und ausgesprochen motivierte SchülerInnen im Kurs schnell klar, dass der PIT-Unterricht ein wichtiger "Bedarfsdecker" an unserer Schule ist. 

Im IT-Bereich wird durch das Erlernen von zwei Script- bzw. Programmiersprachen (JavaScript und Python) und den Ausblick auf Java sowie das stetige Umsetzen der neu erworbenen Kenntnisse in die Praxis wirksam gefördert. Das Curriculum sieht drei Standbeine vor: Erstens werden die Computer sofort konsequent über den GPIO-Port mit externen Hardwarekomponenten verbunden (z.B. LEDs, Schalter, Kameras, Motoren…). In zwei freien Projektphasen (Kleingruppen mit selbst gewählten Themen) müssen diese zur Realisierung eigener Ideen benutzt werden. Zweitens sollen im Laufe des Kurses die Grundlagen der Programmiersprache Python erlernt werden sowie die evtl. bereits in ForSch! kennen gelernten Basiskonzepte der Informatik vertieft werden. Drittens wird besonderes Augenmerk auf Dateihaltung, -sicherung und -verwaltung sowie das Verständnis der Funktionsweise von Computer, Betriebssystem und Verzeichnisstruktur gelegt. Dazu gehören neben der konsequenten Nutzung der Shell zur Steuerung des RaspberryPis auch eigenverantwortliche Backups. Zusätzlich ist jährlich ein eintägiger Workshop in Kooperation mit dem zdi-Netzwerk IST.Bochum vorgesehen, der von externen Betreuern durchgeführt wird und eine Annäherung an das Thema Robotik mit dem Schwerpunkt autonomen Fahren bietet. Die SchülerInnen arbeiten im Rahmen dieses Workshops mit den im Netzwerk vorhandenen Lego-Mindstorms-Kästen an Programmierungen der entsprechenden Roboter. 

Der Technikbereich steht gleichberechtigt daneben. Als Beispielprojekte lassen sich hier die elektronische Umsetzung programmierter Logikverknüpfungen mit TTL-Gattern (die letztlich zu einer Quizmaschine geführt hat), die Einwerbung von 600 Euro für einen Klassensatz an Fischer-Technik-Baukästen und der Entwurf eines eigenen "Leonardo-Wettbewerbs" für Schulfeste sowie die Teilnahme am Wettbewerb "Hybridkraftwerke" des Zukunftsnetzwerks ZDI im Sommer 2016 (s. o.) zählen.


(Vertreter vom zdi-Netzwerk, von VW-Infotainment und das Projektteam inkl. der betreuenden Lehrkräfte, Foto: S. Dyrbusch)

Bereits am letzten Schultag vor den Osterferien hatte ein Schülerteam des Projektkurses
N.E.R.D.S von Herrn Dr. Schmidt und Herrn Sauerwald einen aufregenden Außentermin:
Wido Kaltegärtner ist einer der Trompeter unserer Big Band "Jazz In Black".
Zusammen mit Jonas Jacobi konstruiert er im Projektkurs einen Mechanismus, der eine Trompete
wie ein Mensch anspielen können soll. Dazu sind komplexe akustische Messungen notwendig,
die im Schulumfeld nicht optimal durchgeführt werden können. Glücklicherweise ist die
Schiller-Schule seit Kurzem Kooperationspartner der Volkswagen Infotainment GmbH, deren
Bochumer Standort sich in direkter Nachbarschaft zur RUB befindet. Betreut von Herrn Dyrbusch,
der dort in der Akustikentwicklung beschäftigt ist, konnten in dessen faszinierendem
Audiolabor Schalldrucksignale aus dem Trompetenmundstück und dem Schalltrichter
aufgezeichnet werden. So viel sei schon verraten: Selbst bei absolutem Pianissimo erreicht
der Schalldruck im Trompetenmundstück satte 155 Dezibel! Das Team - begleitet von
den Kurslehrern sowie unseren Kooperationspartnern vom zdi-Netzwerk ist-Bochum - konnte
sich am Mittag über eine reiche "Ernte" an Messdaten freuen.

 

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